Weite Landschaft mit blauem Himmel, großen weißen und dunklen Wolken, einem ruhigen See in der Mitte und grünen Hügeln im Hintergrund; im Vordergrund braune Ufervegetation, vom Wind leicht bewegt.

Zwischen Licht und Wind – ein Osterimpuls über Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht

Heute fühlt sich das Wetter an wie ein kleines Gespräch zwischen Licht und Wind. Die Sonne zeigt sich freundlich, ruhig und beständig und legt einen sanften Glanz über die Welt. Gleichzeitig weht der Wind in kraftvollen Böen, fast so, als wolle er die dunklen Wolken wegschieben, damit der Himmel wieder aufatmen kann.

 

Noch ist es nicht warm. Aber in der Luft liegt dieser besondere Duft, der ahnen lässt, dass sich etwas verändert. Ich spüre: Die Wärme, die kommen wird, hat sich längst angekündigt. Nicht sichtbar, aber spürbar. Ganz leise, fast zart.

 

Genau darin liegt für mich die Verbindung zu Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht.

 

Hoffnung ist wie der erste Sonnenstrahl, der sagt: Da könnte etwas heller werden.

Vertrauen ist dieser warme Hauch im Geruch der Luft: Das, was kommen soll, ist bereits unterwegs.

Zuversicht ist die Gewissheit, dass es wirklich besser wird. So wie der Wind, der die Wolken vertreibt, weil er weiß, dass Raum für das Blau entstehen darf.

 

Gerade heute, an Ostern, fühlt sich dieser Zusammenhang besonders deutlich an. Denn wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen gereizt, hart oder heftig reagieren, andere kleinmachen, abwerten oder verachten. Eine Zeit, die uns innerlich fordert und die gleichzeitig umso stärker ruft nach: Frieden. Sicherheit. Geborgenheit. Freiheit. Weite. Bewusstsein. Achtsamkeit. Vertrauen.

 

Es ist nicht leicht, bei sich zu bleiben, wenn es im Außen stürmt. Es ist nicht leicht, sich innerlich aufzurichten, wenn das Leben an einem zieht. Sich nicht beugen zu lassen, sondern zu dem zu stehen, wofür man innerlich brennt. Und doch: Genau darum geht es jetzt.

 

Ich möchte an uns alle appellieren: Lasst uns wieder für uns einstehen. Für das, woran wir glauben. Lasst uns von der Liebe leiten lassen, nicht von Angst und nicht von Zorn. Lasst uns berührbar bleiben. Empfindsam. Im Herzen. Und miteinander verbunden.

 

In jedem Menschen liegt eine Kraft, die still und stark zugleich ist. Eine Liebe, die uns durchströmt, wenn wir sie zulassen. Eine Zuversicht, die uns trägt.

Füllt euch mit dieser Liebe. Spürt sie in euch. Gebt sie weiter in Worten, in Gesten, in eurer Haltung. Die Welt braucht sie. Die Menschen brauchen sie. Vielleicht erreicht eure Liebe genau den Menschen, der sie gerade dringend braucht.

 

Denn Licht wird mehr, wenn wir es leben.

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